Hier ein kleines Tutorial zur Installation und Konfiguration eines ESX Servers.
Grundinstallation
Die Installation des ESX Servers wird von CD gestartet und
ruft eine grafische Installationsroutine auf.
Die wichtigsten Schritte in dieser Installationsroutine
werden im Folgenden erläutert.
Beim Tastaturtyp sollte German latin w/ no deadkeys gewählt
werden – dies ist der bei uns übliche Typ.
Die nachfolgende Auswahl der Maus ist zu vernachlässigen, da
diese nur während des Installationsvorganges benötigt wird und auch dort nicht
zwingend.
Der Endbenutzerlizenzvertrag muss bestätigt werden um die
Installation fortzusetzen.
Anschließend erfolgt die Partitionierung, hier sollte die
erweiterte Methode ausgewählt werden (Advanced).
Daraufhin erscheint eine Maske in der Partitionen angelegt
werden können. In dem hier vorliegenden Fall habe ich die Partitionen
folgendermaßen konfiguriert.
Erläuterung Partitionen:
/dev/sda1 – 102 MB für Bootloader
/dev/sda2 – ~5000 MB root Partition für Hauptsystem
/dev/sda3 – Gesamte übrige Kapazität des Datenträgers, Datastore für VMWare Container
/dev/sda4 – Erweiterte Partition für logische Laufwerke
/dev/sda5 – Swap Partition, Auslagerungsdatei, 0,25 -2fache Größe des RAMs
/dev/sda6 – Partition für log Dateien, ca. 2 GB
/dev/sda7 – vmkcore Partition, Partition für VMWare Kernel, ca. 100-150 MB
/dev/sdb1 – Gesamte Kapazität des Datenträgers, Datastore für VMWare Container
Als nächstes kann konfiguriert werden, ob der ESX Server
direkt vom MBR der Festplatte starten soll, oder von einer Partition. Letzteres
wäre sinnvoll, wenn man einen Bootloader verwenden möchte.
Es folgt die Konfiguration der Netzwerkschnittstelle für die
Konsole
Es kann ausgewählt werden, welche Netzwerkkarte für die
Konsole verwendet wird, und die IP Konfiguration derselbigen festgelegt werden.
Zusätzlich ließe sich ein VLAN angeben und ein Standard-Netzwerk für Virtuelle
Maschinen anlegen.
Die Nachfolgende Auswahl der Zeitzone ist weitgehend
selbsterklärend. Die korrekte Zeitzone muss gewählt werden (Europe/Berlin) und
der Haken „System clock uses UTC“ sollte zur besseren Kompatibilität mit den
Gastbetriebsystemen gesetzt sein.
Es folgt die Eingabe des Passwortes für den root Benutzer
und eine Zusammenfassung der Installationseinstellungen, nachdem diese
bestätigt wird startet die Installation. Am Ende des Vorgangs startet der
Server neu und man findet folgende Meldung vor.